Meine Prioritäten

Meine politischen Prioritäten

  • Gesunde Welt: Ich setze mich für sauberes Wasser, reine Luft, Artenvielfalt, Tierwohl und unbelastete Lebensmittel ein. Wir brauchen dringend die Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen, um das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur wiederherzustellen und das Voranschreiten des Klimawandels aufzufangen.
  • Wirtschaftliche Gerechtigkeit: Ich will, daß jede und jeder in Würde leben kann. Dazu gehören menschenwürdige Lebensverhältnisse für alle, die nicht dem 08/15 Leistungsstandard der Gesellschaft entsprechen – etwa Alleinerziehende, Kinder, Hilfsbedürftige, Kranke und ältere Menschen. Soziale Berufe, Handwerk und Landwirtschaft sind ebenso wertvoll wie Berufe in der Finanzwelt oder im Management.
  • Investitionen in Bildung & Fortbildung im ländlichen Raum: Ich setze mich ein für duales Studieren im ländlichen Raum, um das hier ungenutztes Wirtschaftspotential zu heben, Fachkräftenachwuchs zu binden und Arbeitsplätze zu schaffen. Außerdem befürworte ich das Promotionsrecht für Fachhochschulen.

 

 

Mein 5-Punkte-Plan für meine Arbeit im Landtag

1. Vorausschauen planen, transparent finanzieren, pragmatisch umsetzen
Wir brauchen eine Infrastrukturwende mit gemeinwohlorientierter Investitionspolitik nahe an Bedürfnissen der BürgerInnen – auf dem Land UND in der Stadt. Die Geschwindigkeit des Wandels erfordert bessere Reaktions- und Kompromißfähigkeit der Politik. Beispiel: Die B15neu ist ein Projekt aus den 50er Jahren. Seither haben sich Umweltbewusstsein und Verkehrsverhalten mehrfach gewandelt. Kein Wunder also,  daß dieses Projekt immer wieder an Grenzen stößt und von Bürgerinitiativen blockiert wird. Gerade in der Infrastruktur braucht es mehr Bürgerberatung (wie es zB in Frankreich praktiziert wird) und fachübergreifende Analyse,  um Projekte effizient und schnell umzusetzen. Damit Bürger und Bürgerinnen politische Entscheidungen verstehen und unterstützen können, will ich außerdem Kostentransparenz.

Sauberes Wasser ist unsere Lebensgrundlage

2. Auf Qualität setzten statt auf Quantität
Die Devise “Immer Mehr” hat den Ressourcenmißbrauch an eine Grenze geführt, an der ganze Ecosysteme umkippen können. Beispiele sind Flächenverbrauch, Trinkwasserbelastung und Artenschwund. Wachstum muß endlich auch die Folgen und Kosten des wirtschaftlichen Handels im Blick haben. Bei uns in Bayern wächst zwar das Bruttoinlandsprodukt über 2%, aber die Verschlechterung bei Artenvielfalt, Trinkwasserqualität und Flächenschwund werden nicht berücksichtigt. Würde man zB steigende Kosten für Trinkwasseraufbereitung vom BIP abziehen würde, sähe die Wachstumsrate ganz anders aus. Erste Schätzungen sprechen von einer Preissteigerung von bis zu 45%. Bezahlen sollen die Bürgerinnen und Bürger – für eine Verschmutzung, die sie selbst nicht herbeigeführt haben. Das muß anders werden!

Mehr dazu auf der Seite Grünes BIP.

3. Verantwortungsvoll denken, flexibel umsetzen
Politik muß besser auf Vielfalt reagieren. Ein Beispiel: Regeln für große Milchbetriebe gehen zu Lasten kleiner Höfe. Hier braucht es mehr Flexibilität, um die Wirtschaftlichkeit der Kleinbauern zu bewahren. Das gleiche gilt für kleine und mittelständische Betriebe und Erhalt von Traditionsberufen. Mit Bürokratieabbau in Verbindung mit flexibler Regulierung, E-Mobiliät und Digitalisierung können wir das Potential im ländlichen Raum effizient nutzen und Städte entlasten.

4. Ländliche Stärken nutzen, vernetzt zusammenarbeiten
Der Erhalt unser bayrischen Landschaft mit seiner Artenvielfalt, Schönheit und Fruchtbarkeit kann geschehen, wenn Kommunen gemeinsam mit Landwirtschaft und Betrieben an einem Strange ziehen. Im Internet sehen wir, wie Menschen miteinander über Distanz zusammenarbeiten und Lösungen für ähnliche Probleme vor Ort finden. Dies funktioniert auf kommunaler Ebene durch Zusammenarbeit und Vernetzung von ländlichen Gemeinden. Hier müssen Freistaat und Bund stärker als Investor auftreten, etwa im sozialen Wohnungsbau, bei der Erneuerung von Straßen und Gehwegen, bei Ausbildung von Pflege, Ausbau von schnellem Internet und öffentlichem Nahverkehr.

5. Wandel als Chance zur Erneuerung begreifen
Internet und Digitalisierung verändern die Arbeitswelt, verbessern aber gleichzeitig Effizienz und schaffen neue Branchen und Lösungen. Ebenso bringt der Zustrom von Geflüchteten viele Aufgaben, aber mit sinnvoller,  menschenwürdiger Integration und Ausbildung wachsen neue Fachkräfte heran, die dringend gebraucht werden. Im 2. Schritte entsteht Mehrwert für Wirtschaft und Zivilgesellschaft, etwa Öffnung neuer Märkte und kreative Bereicherung. Dies zeigt das Beispiel vorangegangener Migrationswellen, etwa aus dem ehemaligen Jugoslawien, Italien und Türkei.

Für ein Gesundes Bayern in einer Gesunden Welt!

5. Sicherheit ist Lebensqualität, Lebensqualität ist Sicherheit
Dies umfaßt für mich: Sicherheit von sauberem Wasser und sauberer Luft, sowie von unbelasteten Lebensmitteln frei von Herbiziden. Sicherheit, daß ich im Alter oder bei Krankheit von ausgeruhtem und gut bezahltem Pflegepersonal versorgt werde. Sicherheit, daß ich eine bezahlbare Wohnung habe und für mich und meine Familie sorgen kann. Sicherheit, dass ich bei der Geburt meines Kindes eine Hebamme zur Stelle habe. Sicherheit, daß meine Kinder in der Schule des verantwortungsvollen Umgang mit digitaler Technologie lernen …und vieles mehr.