Grünes BIP

Bäume sind Leben

Ein besonderes zusätzliches Anliegen ist mir: Das Grüne BIP

Seit meinem Wirtschaftsstudium begleitet mich der Gedanke, dass unsere etablierte Methode der Erfassung vom Wohlstand einer Volkswirtschaft verfehlt ist. Noch schlimmer: Sie belohnt den Zerstörung von Ressourcen, anstatt Erhalt und Wiederverwertung zu belohnen.

Ich will den veraltenden Wachstumsmaßstab Bruttoinlandsprodukt (BIP) durch einen zeitgemäßeres grünes BIP ersetzen. Dies muß einhergehen mit einem Wachstumsfokus auf Qualität statt auf Quantität und dem Wohl von Mensch und Natur als oberste Prämisse.

Ein grünes BIP bedeutet Einbeziehung der folgende Aspekte: Umwelt (zB Erhalt und Pflege von Natur, Wiederverwertung, Ackerland, Artenvielfalt, Luft- und Wasserqualität), Gesellschaft (zB soziale Stabilität, Gerechtigkeit, Bildungszugang, Gesundsfürsorge, Zufriedenheit) und Digitalisierung (zB Ditigalisierungsquote der Gesamtwirtschaft, Wachstum digitaler Arbeitsplätze, Zugang zu schnellem Internet, Zugang zu Technologie) sowie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit (zB Meinungsfreiheit, Pressefreiheit).

Ähnliche Ansätze sind Gemeinwohl-Ökonomie, der Better-Life Index der OECD und die Erhebung des „Gross National Happiness“ Indikators in Bhutan.

Allen liegt die Erkenntnis zugrunde, daß Wachstum anders bewertet werden muß. Hierzu ein weiterführender Bericht „Nachhaltiger Glücksindex: Wie wir Wohlbefinden und Wohlstand messen und nachhaltig optimieren?“ von Christian Geller im Auftrag der TU Muenchen.